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338 Teilnehmer (weitere einladen)

Was wollen wir mit Blick auf 2018 gemeinsam anschieben, damit Bildung und Digitalisierung in München in eine gute Richtung gehen?

gestellt von Bernd Boetel

herzlich willkommen beim eim CoCreActive-Beteiligungsprozess zum Thema Thema Bildung + Digitalisierung! Sie können...
- eigene Vorschläge einstellen
- die Vorschläge der anderen mit Widerstandspunkten bewerten.

Was Einzelne nicht schaffen können, wollen wir gemeinsam mit Ihnen in die Hand nehmen.

Es ist unvorstellbar, aber wahr: Einige Schulen haben immer noch keine Basisausstattung mit Computern und Internet. Gleichzeitig drängen Global Player die Kommunen, Tablet-Klassen einzurichten und Schulbücher abzuschaffen, gerade auch in München.
- Wie stehen Sie dazu?
- Was halten Sie für zukunftsweisend, sinnvoll und für München passend?
- Wie können wir die Entwicklung in München gemeinsam mitgestalten?
- Wo fangen wir an?

Tipps und Tricks zum Umgang mit großen Online-Konsensierungen gibt es hier: http://entscheiden-muenchen.de/tipps-und-tricks-zum-umgang-mit-grossen-online-konsensierungen/

Austausch zu dieser Konsensierung findet ihr hier: https://denkraeume.slack.com/messages/C86A0J874/

Kommen Sie auch zu den Präsenzveranstaltungen! Termine:

(1. Die Kick-Off-Veranstaltung fand statt am Freitag, 24.11.)

2. Kreativ-Phase am 19.01.2018 Beim systemischen Konsensieren messen wir statt der Zustimmung den Widerstand zu einem Vorschlag. Das ermöglicht ein differenziertes Bild. Die kreative Phase gibt die Möglichkeit, den Vorschlag zu verfeinern, indem die Menschen angehört werden, die hohe Widerstände hatten: Wir fragen, welche Bedürfnisse für sie bei dem Vorschlag nicht erfüllt waren und wie wir den Vorschlag verändern können, so dass er leichter akzeptiert wird. Daraus entstehen Ideen für neue Vorschläge. Das macht für alle Vorschläge Sinn, vor allem aber, wenn es sehr hohe Widerstände gab oder der Vorschlag schon eine hohe Akzeptanz hat.

3. Abschluss-Veranstaltung am 02.02.2018 ab 17:30. Wir bieten einen Schnupper-Kurs zur gewaltfreien Kommunikation an. Um 19 Uhr endet die Bewertungs-Phase und wir schauen gemeinsam (auch online) welche Vorschläge am besten bewertet wurden. Wir feiern, dass so viele Menschen sich aktiv beteiligt haben und ihre guten Ideen. Und wir sprechen gemeinsam darüber, wie wir diese Ideen jetzt umsetzen werden.

mehr Infos zu CoCreActive: http://www.bene-muenchen.de/mitmachen/arbeitsgruppen/ag-cocreactive/

Anmeldung, Kontakt: bernd.boetel@fairnetz.org

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PlatzVorschlägeGesamter Widerstand
1München wird Learning City „Plus“: München folgt dem UNESCO Konzept der Learning City (lebenslanges Lernen Aller) und setzt es um http://uil.unesco.org/lifelong-learning/learning-cities). Das „Plus“ dabei ist, dass dieses Ziel in Partnerschaft zwischen Bürgern, Stadtrat, Verwaltung und allen relevanten Beteiligten auf Augenhöhe erzielt wird. Hierdurch entsteht eine partizipative, organisch lernende und sich fort entwickelnde Stadt. Neue Technologien, Online Plattformen etc. werden unterstützend eingesetzt. Als erster konkreter Schritt wird bei den zielführenden Versammlungen - z.B. den Veranstaltungen von CoCreActive und anderen Organisationen - die für eine solche Partnerschaft erforderliche Grundhaltung angewandt und eingeübt, nämlich: Die Stadt ist ein Organismus, der in seiner Innen- und Aussenaktion ständigem Wandel unterliegt. Zur Steuerung werden so viele Stimmen und Perspektive wie möglich involviert. Dies stellt einen weiteren Aspekt der selbst-lernenden Stadt dar. 0.910
2Mit Impuls + Experiment + Vernetzungstreffen konkrete Aktionen für 2018 anschieben: 1. Impuls: Film & Dialog zum Film AUGENHÖHE macht Schule (siehe https://www.startnext.com/augenhoehe-macht-schule-film-dialog - Was braucht es, damit unsere Kinder selbstbestimmt und eigenverantwortlich lernen, sowie ihre Potentiale entfalten können? Der Film AUGENHÖHEmachtSchule soll Pioniere zeigen, die neue Wege beschreiten). Der Film ermöglicht einen leichten Einstieg in die gezeigten Verhaltensweisen, und der Dialog führt zu ersten Aktivitäten. 2. Experiment: Beim Film & Dialog auch "working out loud" als einfach nutzbare Methode zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe erklären + zur Teilname einladen + 12 Wochen lang begleiten (https://www.zweiteilen.de/mach-deine-arbeit-sichtbar-working-out-loud/?gclid=Cj0KCQiAkZHTBRCBARIsAMbXLhEad7VAT4fyjLo2cEmj-_lrqlUxSbQl87GfO0E3gf_GVf55Yt257WYaAoN8EALw_wcB) - "working out loud" hilft relevante Beziehungen aufzubauen, um Ziele (z.B Bildung) zu erreichen oder neue Themen (z.B Digitalisierung) zu entdecken. Wir laden Lehrende und Lernende zu "working out loud" circles ein und begleiten sie. 3. Barcamp nach 12 Wochen: Reflektion der Erkenntnisse der Working out loud Kreise, selbst-organisierte Sessions zu Themen rund um Bildung & Digitalisierung, die die Teilnehmer selbst gestalten, Aufforderung, mögliche Aktionen “laut” darzustellen und Mitwirkende zu suchen. (Barcamp: https://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp, ähnlich und besser beschrieben: Open Space https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space , konkret bei Regeln) 1.09
3Working Out Loud, für die selbstorganisierte, kollaborative, digitale, vernetzte und lernende Stadt. Working Out Loud als einfache Methode, um relevante Beziehungen aufzubauen, die dabei helfen, ein Ziel (z.B Bildung) zu erreichen oder neue Themen (z.B digitales) zu entdecken. Working Out Loud ist, vereinfach ausgedrückt, eine Reihe praktischer Techniken und Arbeitswerkzeuge, um Beziehungen aufzubauen. Für viele WOL-Anhänger ist es jedoch sehr viel mehr als das. Working Out Loud ist eine Lebenseinstellung. Es geht darum, mithilfe von Geschichten, Praktiken und Übungen, Beziehungen zu vertiefen und eigene Verhaltensweisen zu ändern – offener, freigiebiger und vernetzter zu arbeiten/werden. Bezogen auf einzelne Personen, aber auch auf ganze Organisationen. Weiterführende Links: Mach deine Arbeit sichtbar https://www.zweiteilen.de/mach-deine-arbeit-sichtbar-working-out-loud/?gclid=Cj0KCQiAkZHTBRCBARIsAMbXLhEad7VAT4fyjLo2cEmj-_lrqlUxSbQl87GfO0E3gf_GVf55Yt257WYaAoN8EALw_wcB Working Out Loud in deutschen Konzernen: https://www.linkedin.com/pulse/working-out-loud-deutschen-konzernen-geht-es-jetzt-los-sabine-kluge/ Blog der Corporate Learning Community mit Beträgen und Videos zu WOL https://colearn.de/ Wiki mit Links zu den Cycle Guides (deutsch u. englisch) https://wiki.cogneon.de/Working_Out_Loud 1.111
4Vertreter von besonderen Schulformen aus verschiedenen Ländern werden nach München eingeladen, um Vorträge und Workshops zu halten, wie diese Schulen funktionieren. Zuhörer sind Politiker, Eltern, Kinder und Lehrer. 1.121
5Schüler erhalten über eine Online-Plattform die Möglichkeit, zu den digitalen Angeboten der Schule 1/4-jährlich ihr detailliertes Feedback zu geben. Per systemischer Konsensierung. Diese Online-Feedbacks werden als Ausgangspunkt eines ausführlichen Live-Austauschs zwischen ausgelosten Schülern, Lehrern und Direktorat genommen, um die digitalen Angebote der Schule kontinuierlich anzupassen und weiterzuentwickeln. Mit dem erklärten Ziel, dass sie die Interessen und Bedürfnisse der Schüler besser treffen; und zugleich mit dem permanenten digitalen Fortschritt in Kontakt bleiben. Systematische Integration neuer technischer, digitaler Möglichkeiten auf eine sinnvolle, Schüler- und Schulgerechte Weise. 1.512
6Das Prinzip der Partizipation als Unterrichtsprinzip. 1.523
7München wird Learning City +: Bürger und Politiker lernen gemeinsam, wie München zur Partizipativen Stadt wird. 1.813
8In einem partizipativen Prozess werden Kinder und Jugendliche nach ihren Wünschen und ihrem Bedarf zum Thema Bildung und Digitalisierung befragt. Dabei sollen lebensweltorientierte (digitale) Methoden angewandt werden. Die Ergebnisse sind die Grundlage für die weiteren Überlegungen, zu welchen Themen, wie und mit welchem Ziel, konkret gearbeitet werden soll. Dieser Prozess soll regelmäßig, mit den jungen Menschen reflektiert und entsprechend gesteuert werden. Als Quelle um die Wünsche und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen zu identifizieren, können auch bestehende Studien, wie die JIM Studie (Mediennutzung), Shell-, Sinus-Studie, Jugendbefragung München, etc. genutzt werden. 2.112
9Augenhöhe macht Schule in allen Münchner Schulen regelmäßig vorführen. 2.120
10Lernen von bestehenden Systemen: Digischools in Holland (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/so-lernen-kinder-an-digitalen-schulen-in-den-niederlanden-14393090.html), Lernplattformen wie Serlo.org, Alt Schools in den USA (https://www.altschool.com/partner-schools/overview) 2.117
11Weg von: "Schule vermittelt Wissen & Fertigkeiten", hin zu: "In der Schule lernen wir gemeinsam Konfliktlösungsstrategien und selbstbestimmte und selbstgewählte Projektarbeit in Gruppen" - Das wäre die optimale Vorbereitung auf Zusammenarbeit und Zusammenwirken in der Gesellschaft der Zukunft - Wissen und Fertigkeiten kann man sich heute außerhalb der Schule leicht aneignen, wenn man Raum und Ressourcen dafür bekommt. - Für den Erwerb von Wissen brauchen wir heute wirklich keine Schulen mehr. Und auch Fertigkeiten erwirbt man heute am besten durch "einfach machen", und zwar am besten: Was einen interessiert + zusammen mit anderen. - Also: Schule als Raum für selbstbestimmte Projektarbeit 2.422
12Digital>>School - eine Münchner Startup-Initiative in Gründung - hat einen zentralen Kern: einen Digitalbus, ein Linienbus umgestaltet als digitale Lernumgebung. Dieser digitale Lernraum auf vier Rädern kann die Schulen direkt vor Ort besuchen und genau dort abholen, wo sie stehen. Digital>>School möchte sie bei den Herausforderungen der digitalen Bildung unterstützen: vom Medienkonzept, über die Ausstattung, beim Medieneinsatz im Unterricht, bei der Mediendidaktik, bei der Planung und Durchführung von Unterrichtssequenzen, bei allen Fragen des digitalen Lehrens und Lernens. Digital>>School hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lehrkräfte vor Ort, an ihrer Schule, abholen und fortbilden und auf dem Weg zu einer digitalen Lernkultur zu begleiten. Mit dem Digitalbus wird ihnen ein angstfreier Raum geboten, um digitale Geräte und Konzepte auszuprobieren. Durch Beratung und Fortbildung direkt vor Ort verlieren Schulen und Lehrkräfte keine Zeit. Der Digitalbus hat starke Partner dabei, die bei IT-, Content- und konzeptionellen Fragen im direkten Austausch zur Seite stehen. Nur gemeinsam mit Partnern aus Mobilität, IT, Bildungsverlage, Medienpädagogik und Lehrerschaft können wir die Digitale Bildung an Schulen voranbringen. 2.615
13Barcamp Digitale Bildung in München (ggf. nach Vorbild "Lernraum Barcamp Freiburg", Organisator: Dejan Mihajlovic) 2.613
14regelmaessiger Austausch (Jour-Fixe) zwischen Entscheidungsträgern und Betroffenen aus Politik, Wirtschaft, Lehrern, Eltern und Kindern 2.622
15Initiative zur verstärkten Einbindung von "Praktikern" in den Schulalltag - Ziel: Mindestens 50% des Unterrichts wird von solchen "Projektlehrern" gestaltet - Die bisherigen, fest angestellten Lehrkräfte werden zu Moderatoren, Organisatoren, die den Raum dafür halten und zur Verfügung stellen. - "Unterricht" gibt es, wenn überhaupt, nur noch zu Mathe, Deutsch, Fremdsprachen und Naturwissenschaften, alles andere wird durch Praxisprojekte erworben, angeeignet und vertieft. Diese Projekte werden von Menschen durchgeführt, die aus ihrem Berufs- oder Privatleben viel Erfahrung mit diesen Themen mitbringen. - Die festen "Lehrer" sorgen vor allem dafür, dass es sozial rundläuft, dass sich keine Soziopathen in die Schulen einschleichen und dass das Kindeswohl bei den Projekten in jedem Fall gewahrt wird. 2.721
16Reflektionsrunden von Kindern+J.: um was geht es, was bewegt sie ? Mediennutzung ? Zeit, Sucht...., neutraler Rahmenveranstaltung 2.723
17Freies WLAN in München, um ALLEN die Möglichkeit zur (digitalen) Teilhabe zu ermöglichen. Alte, Arme u. Menschen mit Behinderung haben diese nicht. 2.722
18in jeder Klasse und in jeder Schule wird ein Digitalisierungskonzept von unten erarbeitet (mit Finanzierungs- Teilhabe- und Energieversorgungskonzept) 2.921
19Lehrer lernen von Schülern zu lernen 3.023
20Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich damit beschäftigt, wie vollständig selbstorganisierte Regelschulen funktionieren könnten, ohne dass das für irgendwen ein Problem ist. - "Aufgeben des Prinzips command & control im Bildungssystem" 3.022
21Projekt: Schüler unterrichten Lehrer zur Digitalisierung! 3.120
22Steigerung der Lehrerzahl auf das Dreifache. - Mindestens immer 2 Lehrer im Klassenraum. Dazu Lehrer, die nur dafür da sind, Zusatzangebote zu machen, die aufwändiger sind und vorbereitet werden müssen; diese Lehrer werden zwischen den Klassen und Schulen "verliehen". - Klassengröße prinzipiell begrenzt auf maximal 18 Schüler begrenzt. 3.121
23Weg von einer Diskussion um Digitalisierung von Schulen. - Hin zu einer Diskussion, wie Schulen der Individualität aller Schüler gerecht werden kann und was es dafür heute braucht. --> http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/digitales-klassenzimmer-die-schueler-muessen-wieder-in-den-mittelpunkt-a-1181900.html 3.315
24Hochwertige, Teilnehmer kostenlose IT-Kurse aller Art für Erwachsene - Staatlich subventioniert. - Integration der Digital Fremdelnden ins Land der Digital Natives 3.421
25Barcamp in der öffentlichen Verwaltung 3.423
26Völlige Freigabe des Gebrauchs von Digitalen Geräten und Programmen im Schulunterricht. - Schulen "nehmen es sportlich": Sie müssen den Unterricht interessant genug gestalten, dass Schüler mehr Lust haben, dort dabei zu sein, als zu chatten, zu posten und Videospiele zu spielen. 3.721
27Diese Fragen der Selbstverwaltung von Schulen überlassen um ein freies Geistesleben zu fördern 3.922
28Das brechen von Systemregeln (nicht Gesetze) fördern. 3.920
29Soziales klassenintranet lernen durch einfach machen 3.921
30Nützt das Cluetrain-Manifest als Ramen für die Weiterentwicklung von Bildungseinrichtungen und Bildungsmärkten? https://de.wikipedia.org/wiki/Cluetrain-Manifest 4.111
31Informatik als Pflichtfach ab 5. Klasse, damit Schüler digital nicht nur konsumieren, sondern die Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen 4.114
32wertediskurs anstoßen, der begriffe wie online/offline/nonline/neovital beleuchtet und sinnstiftende und lebensdienliche qualitäten für BNE und das gute leben an sich beinhaltet 4.322
33Notengebung umdrehen: Schüler bewerten am Ende des Jahres Lehrer. - Lehrer bewerten Schüler nicht. Auch niemand sonst bewertet Lehrer außer eben die Schülern, die ihren Unterricht in diesem Jahr genießen durften/mussten. - Schüler werden bewusst in eine Machtposition gegenüber ihren Lehrern gebracht. 4.421
34Abschaffung Lehrpläne an Regelschulen: wie kann selbstorganisation realistisch funktionieren? 4.723
35Digital- und Bildungsrat einrichten 4.722
36Schule beginnt um 9:00; 7:30-9:00 Freiarbeit (österreichisch Freigegenstände) als Fernstudium auf digitaler Basis, ob daheim oder in Öffis. 4.816
37Schule beginnt um 9:00 Uhr. Lehrer können die dadurch gewonnene Zeit nutzen, um sich besser vorzubereiten und regelmäßig untereinander auszutauschen. Von 9 - 10:30 ist in der Schule "digitale Freiarbeit". Lehrer unterstützen, wo Bedarf ist, auf Zuruf. 4.912
38In ersten zwei Grundschuljahren keine digitalen Medien. 5.222
39Sensibilisierung für die Ausgewogenheit von Online- u. Offlinekontakten. Z.B. für 5 Onlinekontakte 1 Offlinekontakt. 5.321
40erarbeitung eine statements für schule als bewusst digitalarmem, entschleunigtem safe space für lernen und persönliche entwicklung 5.423
41Digital soweit möglich von Schulen fernhalten (erwiesenermaßen lernt man analog besser) 6.915
42Wir überlassen es dem Zufall, wie sich Bildung und Digitalisierung in München entwickeln. 8.025
PlatzVorschlägeDein Widerstand
1Wir überlassen es dem Zufall, wie sich Bildung und Digitalisierung in München entwickeln.
2Barcamp in der öffentlichen Verwaltung
3Digital- und Bildungsrat einrichten
4Working Out Loud, für die selbstorganisierte, kollaborative, digitale, vernetzte und lernende Stadt. Working Out Loud als einfache Methode, um relevante Beziehungen aufzubauen, die dabei helfen, ein Ziel (z.B Bildung) zu erreichen oder neue Themen (z.B digitales) zu entdecken. Working Out Loud ist, vereinfach ausgedrückt, eine Reihe praktischer Techniken und Arbeitswerkzeuge, um Beziehungen aufzubauen. Für viele WOL-Anhänger ist es jedoch sehr viel mehr als das. Working Out Loud ist eine Lebenseinstellung. Es geht darum, mithilfe von Geschichten, Praktiken und Übungen, Beziehungen zu vertiefen und eigene Verhaltensweisen zu ändern – offener, freigiebiger und vernetzter zu arbeiten/werden. Bezogen auf einzelne Personen, aber auch auf ganze Organisationen. Weiterführende Links: Mach deine Arbeit sichtbar https://www.zweiteilen.de/mach-deine-arbeit-sichtbar-working-out-loud/?gclid=Cj0KCQiAkZHTBRCBARIsAMbXLhEad7VAT4fyjLo2cEmj-_lrqlUxSbQl87GfO0E3gf_GVf55Yt257WYaAoN8EALw_wcB Working Out Loud in deutschen Konzernen: https://www.linkedin.com/pulse/working-out-loud-deutschen-konzernen-geht-es-jetzt-los-sabine-kluge/ Blog der Corporate Learning Community mit Beträgen und Videos zu WOL https://colearn.de/ Wiki mit Links zu den Cycle Guides (deutsch u. englisch) https://wiki.cogneon.de/Working_Out_Loud
5In ersten zwei Grundschuljahren keine digitalen Medien.
6Lehrer lernen von Schülern zu lernen
7erarbeitung eine statements für schule als bewusst digitalarmem, entschleunigtem safe space für lernen und persönliche entwicklung
8München wird Learning City +: Bürger und Politiker lernen gemeinsam, wie München zur Partizipativen Stadt wird.
9Das Prinzip der Partizipation als Unterrichtsprinzip.
10Freies WLAN in München, um ALLEN die Möglichkeit zur (digitalen) Teilhabe zu ermöglichen. Alte, Arme u. Menschen mit Behinderung haben diese nicht.
11Abschaffung Lehrpläne an Regelschulen: wie kann selbstorganisation realistisch funktionieren?
12Soziales klassenintranet lernen durch einfach machen
13Reflektionsrunden von Kindern+J.: um was geht es, was bewegt sie ? Mediennutzung ? Zeit, Sucht...., neutraler Rahmenveranstaltung
14Projekt: Schüler unterrichten Lehrer zur Digitalisierung!
15Sensibilisierung für die Ausgewogenheit von Online- u. Offlinekontakten. Z.B. für 5 Onlinekontakte 1 Offlinekontakt.
16regelmaessiger Austausch (Jour-Fixe) zwischen Entscheidungsträgern und Betroffenen aus Politik, Wirtschaft, Lehrern, Eltern und Kindern
17in jeder Klasse und in jeder Schule wird ein Digitalisierungskonzept von unten erarbeitet (mit Finanzierungs- Teilhabe- und Energieversorgungskonzept)
18wertediskurs anstoßen, der begriffe wie online/offline/nonline/neovital beleuchtet und sinnstiftende und lebensdienliche qualitäten für BNE und das gute leben an sich beinhaltet
19Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich damit beschäftigt, wie vollständig selbstorganisierte Regelschulen funktionieren könnten, ohne dass das für irgendwen ein Problem ist. - "Aufgeben des Prinzips command & control im Bildungssystem"
20Weg von: "Schule vermittelt Wissen & Fertigkeiten", hin zu: "In der Schule lernen wir gemeinsam Konfliktlösungsstrategien und selbstbestimmte und selbstgewählte Projektarbeit in Gruppen" - Das wäre die optimale Vorbereitung auf Zusammenarbeit und Zusammenwirken in der Gesellschaft der Zukunft - Wissen und Fertigkeiten kann man sich heute außerhalb der Schule leicht aneignen, wenn man Raum und Ressourcen dafür bekommt. - Für den Erwerb von Wissen brauchen wir heute wirklich keine Schulen mehr. Und auch Fertigkeiten erwirbt man heute am besten durch "einfach machen", und zwar am besten: Was einen interessiert + zusammen mit anderen. - Also: Schule als Raum für selbstbestimmte Projektarbeit
21Initiative zur verstärkten Einbindung von "Praktikern" in den Schulalltag - Ziel: Mindestens 50% des Unterrichts wird von solchen "Projektlehrern" gestaltet - Die bisherigen, fest angestellten Lehrkräfte werden zu Moderatoren, Organisatoren, die den Raum dafür halten und zur Verfügung stellen. - "Unterricht" gibt es, wenn überhaupt, nur noch zu Mathe, Deutsch, Fremdsprachen und Naturwissenschaften, alles andere wird durch Praxisprojekte erworben, angeeignet und vertieft. Diese Projekte werden von Menschen durchgeführt, die aus ihrem Berufs- oder Privatleben viel Erfahrung mit diesen Themen mitbringen. - Die festen "Lehrer" sorgen vor allem dafür, dass es sozial rundläuft, dass sich keine Soziopathen in die Schulen einschleichen und dass das Kindeswohl bei den Projekten in jedem Fall gewahrt wird.
22Steigerung der Lehrerzahl auf das Dreifache. - Mindestens immer 2 Lehrer im Klassenraum. Dazu Lehrer, die nur dafür da sind, Zusatzangebote zu machen, die aufwändiger sind und vorbereitet werden müssen; diese Lehrer werden zwischen den Klassen und Schulen "verliehen". - Klassengröße prinzipiell begrenzt auf maximal 18 Schüler begrenzt.
23Völlige Freigabe des Gebrauchs von Digitalen Geräten und Programmen im Schulunterricht. - Schulen "nehmen es sportlich": Sie müssen den Unterricht interessant genug gestalten, dass Schüler mehr Lust haben, dort dabei zu sein, als zu chatten, zu posten und Videospiele zu spielen.
24Notengebung umdrehen: Schüler bewerten am Ende des Jahres Lehrer. - Lehrer bewerten Schüler nicht. Auch niemand sonst bewertet Lehrer außer eben die Schülern, die ihren Unterricht in diesem Jahr genießen durften/mussten. - Schüler werden bewusst in eine Machtposition gegenüber ihren Lehrern gebracht.
25Diese Fragen der Selbstverwaltung von Schulen überlassen um ein freies Geistesleben zu fördern
26Hochwertige, Teilnehmer kostenlose IT-Kurse aller Art für Erwachsene - Staatlich subventioniert. - Integration der Digital Fremdelnden ins Land der Digital Natives
27Das brechen von Systemregeln (nicht Gesetze) fördern.
28Augenhöhe macht Schule in allen Münchner Schulen regelmäßig vorführen.
29Vertreter von besonderen Schulformen aus verschiedenen Ländern werden nach München eingeladen, um Vorträge und Workshops zu halten, wie diese Schulen funktionieren. Zuhörer sind Politiker, Eltern, Kinder und Lehrer.
30Nützt das Cluetrain-Manifest als Ramen für die Weiterentwicklung von Bildungseinrichtungen und Bildungsmärkten? https://de.wikipedia.org/wiki/Cluetrain-Manifest
31Lernen von bestehenden Systemen: Digischools in Holland (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/so-lernen-kinder-an-digitalen-schulen-in-den-niederlanden-14393090.html), Lernplattformen wie Serlo.org, Alt Schools in den USA (https://www.altschool.com/partner-schools/overview)
32Digital>>School - eine Münchner Startup-Initiative in Gründung - hat einen zentralen Kern: einen Digitalbus, ein Linienbus umgestaltet als digitale Lernumgebung. Dieser digitale Lernraum auf vier Rädern kann die Schulen direkt vor Ort besuchen und genau dort abholen, wo sie stehen. Digital>>School möchte sie bei den Herausforderungen der digitalen Bildung unterstützen: vom Medienkonzept, über die Ausstattung, beim Medieneinsatz im Unterricht, bei der Mediendidaktik, bei der Planung und Durchführung von Unterrichtssequenzen, bei allen Fragen des digitalen Lehrens und Lernens. Digital>>School hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lehrkräfte vor Ort, an ihrer Schule, abholen und fortbilden und auf dem Weg zu einer digitalen Lernkultur zu begleiten. Mit dem Digitalbus wird ihnen ein angstfreier Raum geboten, um digitale Geräte und Konzepte auszuprobieren. Durch Beratung und Fortbildung direkt vor Ort verlieren Schulen und Lehrkräfte keine Zeit. Der Digitalbus hat starke Partner dabei, die bei IT-, Content- und konzeptionellen Fragen im direkten Austausch zur Seite stehen. Nur gemeinsam mit Partnern aus Mobilität, IT, Bildungsverlage, Medienpädagogik und Lehrerschaft können wir die Digitale Bildung an Schulen voranbringen.
33Barcamp Digitale Bildung in München (ggf. nach Vorbild "Lernraum Barcamp Freiburg", Organisator: Dejan Mihajlovic)
34Schule beginnt um 9:00; 7:30-9:00 Freiarbeit (österreichisch Freigegenstände) als Fernstudium auf digitaler Basis, ob daheim oder in Öffis.
35Weg von einer Diskussion um Digitalisierung von Schulen. - Hin zu einer Diskussion, wie Schulen der Individualität aller Schüler gerecht werden kann und was es dafür heute braucht. --> http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/digitales-klassenzimmer-die-schueler-muessen-wieder-in-den-mittelpunkt-a-1181900.html
36Digital soweit möglich von Schulen fernhalten (erwiesenermaßen lernt man analog besser)
37Informatik als Pflichtfach ab 5. Klasse, damit Schüler digital nicht nur konsumieren, sondern die Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen
38Schule beginnt um 9:00 Uhr. Lehrer können die dadurch gewonnene Zeit nutzen, um sich besser vorzubereiten und regelmäßig untereinander auszutauschen. Von 9 - 10:30 ist in der Schule "digitale Freiarbeit". Lehrer unterstützen, wo Bedarf ist, auf Zuruf.
39Schüler erhalten über eine Online-Plattform die Möglichkeit, zu den digitalen Angeboten der Schule 1/4-jährlich ihr detailliertes Feedback zu geben. Per systemischer Konsensierung. Diese Online-Feedbacks werden als Ausgangspunkt eines ausführlichen Live-Austauschs zwischen ausgelosten Schülern, Lehrern und Direktorat genommen, um die digitalen Angebote der Schule kontinuierlich anzupassen und weiterzuentwickeln. Mit dem erklärten Ziel, dass sie die Interessen und Bedürfnisse der Schüler besser treffen; und zugleich mit dem permanenten digitalen Fortschritt in Kontakt bleiben. Systematische Integration neuer technischer, digitaler Möglichkeiten auf eine sinnvolle, Schüler- und Schulgerechte Weise.
40In einem partizipativen Prozess werden Kinder und Jugendliche nach ihren Wünschen und ihrem Bedarf zum Thema Bildung und Digitalisierung befragt. Dabei sollen lebensweltorientierte (digitale) Methoden angewandt werden. Die Ergebnisse sind die Grundlage für die weiteren Überlegungen, zu welchen Themen, wie und mit welchem Ziel, konkret gearbeitet werden soll. Dieser Prozess soll regelmäßig, mit den jungen Menschen reflektiert und entsprechend gesteuert werden. Als Quelle um die Wünsche und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen zu identifizieren, können auch bestehende Studien, wie die JIM Studie (Mediennutzung), Shell-, Sinus-Studie, Jugendbefragung München, etc. genutzt werden.
41München wird Learning City „Plus“: München folgt dem UNESCO Konzept der Learning City (lebenslanges Lernen Aller) und setzt es um http://uil.unesco.org/lifelong-learning/learning-cities). Das „Plus“ dabei ist, dass dieses Ziel in Partnerschaft zwischen Bürgern, Stadtrat, Verwaltung und allen relevanten Beteiligten auf Augenhöhe erzielt wird. Hierdurch entsteht eine partizipative, organisch lernende und sich fort entwickelnde Stadt. Neue Technologien, Online Plattformen etc. werden unterstützend eingesetzt. Als erster konkreter Schritt wird bei den zielführenden Versammlungen - z.B. den Veranstaltungen von CoCreActive und anderen Organisationen - die für eine solche Partnerschaft erforderliche Grundhaltung angewandt und eingeübt, nämlich: Die Stadt ist ein Organismus, der in seiner Innen- und Aussenaktion ständigem Wandel unterliegt. Zur Steuerung werden so viele Stimmen und Perspektive wie möglich involviert. Dies stellt einen weiteren Aspekt der selbst-lernenden Stadt dar.
42Mit Impuls + Experiment + Vernetzungstreffen konkrete Aktionen für 2018 anschieben: 1. Impuls: Film & Dialog zum Film AUGENHÖHE macht Schule (siehe https://www.startnext.com/augenhoehe-macht-schule-film-dialog - Was braucht es, damit unsere Kinder selbstbestimmt und eigenverantwortlich lernen, sowie ihre Potentiale entfalten können? Der Film AUGENHÖHEmachtSchule soll Pioniere zeigen, die neue Wege beschreiten). Der Film ermöglicht einen leichten Einstieg in die gezeigten Verhaltensweisen, und der Dialog führt zu ersten Aktivitäten. 2. Experiment: Beim Film & Dialog auch "working out loud" als einfach nutzbare Methode zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe erklären + zur Teilname einladen + 12 Wochen lang begleiten (https://www.zweiteilen.de/mach-deine-arbeit-sichtbar-working-out-loud/?gclid=Cj0KCQiAkZHTBRCBARIsAMbXLhEad7VAT4fyjLo2cEmj-_lrqlUxSbQl87GfO0E3gf_GVf55Yt257WYaAoN8EALw_wcB) - "working out loud" hilft relevante Beziehungen aufzubauen, um Ziele (z.B Bildung) zu erreichen oder neue Themen (z.B Digitalisierung) zu entdecken. Wir laden Lehrende und Lernende zu "working out loud" circles ein und begleiten sie. 3. Barcamp nach 12 Wochen: Reflektion der Erkenntnisse der Working out loud Kreise, selbst-organisierte Sessions zu Themen rund um Bildung & Digitalisierung, die die Teilnehmer selbst gestalten, Aufforderung, mögliche Aktionen “laut” darzustellen und Mitwirkende zu suchen. (Barcamp: https://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp, ähnlich und besser beschrieben: Open Space https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space , konkret bei Regeln)